logo

Patienteninformation zur Hirndurchblutungsuntersuchung

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

auf Grund Ihrer Grunderkrankung oder der Beschwerden die Sie geäußert haben, soll eine Untersuchung der Gehirndurchblutung für Sie durchgeführt werden. Die Untersuchung trägt die Bezeichnung Hirn-SPECT (Single Photon Emissions Computer-Tomographie). Hierfür wird ein spezielles Radionuklid mit einer kurzen Halbwertzeit von 6 Stunden verwendet, welches intravenös injiziert wird und sich im Hirn verteilt wie das Blut. Die Strahlenexposition entspricht in etwa einer normalen Computertomographie. Nebenwirkungen sind extrem selten, nur in Ausnahmefällen ist mit Kopfschmerzen, Hautausschlag und Schwindel zu rechnen.
Vor der Untersuchung sollten Sie in etwa ½ bis 1 Liter getrunken haben, da die Substanz über die Nieren ausgeschieden wird. Sie dürfen vor der Untersuchung gerne frühstücken oder Mittag essen. Als erstes erhalten Sie durch uns eine flüssige salzig schmeckende Substanz (Irenattropfen), die zur Blockade der Schilddrüse dient, da das Nuklid auch von der SD aufgenommen werden kann.

Danach werden Sie sich in einem leicht abgedunkeltem Raum hinlegen und es wird ein kleiner venöser Zugang gelegt (Braunüle). Sie sollten sich dann mit geschlossenen Augen etwa 15 Minuten entspannt in diesem Raum aufhalten, danach wird die Substanz über den liegenden Zugang gespritzt. Jetzt werden Sie weitere 30 Minuten ruhen und die Aufnahmen erfolgen ca 1 Stunde nach  der Spritze.

Die Aufnahmen selbst werden an einer Gamma-Kamera mit 2 Köpfen angefertig, die Aufnahmedauer beträgt ca 20 Minuten. Das Gerät ist nicht geschlossen. Danach erfolgt eine Auswertung der Bilder, hierbei kann das Gehirn in vielen Schnitten in allen Raumrichtungen begutachtet werden (dies entspricht einer Computertomographie (CT) bzw.  Kernspintomographie (MRT)).

Ziel ist es eine Durchblutungsstörung im Gehirn auszuschließen. Sollten Sie CT- oder MRT-Aufnahmen des Gehirns besitzen, bringen Sie diese bitte mit.