Knochen-Szintigraphie
Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
die Knochen-Szintigrafie dient unter anderem dazu entzündliche Knochen- und Gewebserkrankungen (z. B. Osteomyelitis, Polyarthritis, Psoriasis, M.Sudeck), Knochenbrüche (Frakturen) und Prellungen, Lockerung eines künstlichen Gelenkes (TEP-Lockerung), Knochenmetastasen bei Carcinomen, Schmerzen mit knöcherner Ursache (ossäres Korrelat), Knochengewebserkrankungen (aseptische Knochennekrose z. B. M. Perthes), primäre Knochentumore (M.Paget) oder die Knochenvitalität nach Trauma oder Operation nachzuweisen.
Bei dieser Szintigrafie wird die Stoffwechselaktivität der knöchernen Umbauvorgänge dargestellt.
Am Untersuchungstag wird eine radioaktiv markierte Substanz injiziert, die sich im Zeitraum von ca 3 – 4 Stunden im Skelettsystem anreichert. Nicht gebundene Markierungssubstanz wird über die Nieren und Blase ausgeschieden. Um bestmögliche Aufnahmen zu erzielen, sollten Sie ca 60 Minuten nach Injektion mindestens 1 Liter Mineralwasser trinken. Um eine unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden und die Aufnahmequalität zu verbessern sollten Sie mehrmals die Harnblase entleeren. Die Untersuchung wird in liegender Position durchgeführt, wobei die Kameraköpfe über und unter Ihnen positioniert sind.
Die verwendete radioaktive Substanz ist sehr gut verträglich, Nebenwirkungen oder Allergien sind nicht bekannt.
Bitte planen Sie für diese Untersuchung 4 Stunden ein, wobei Sie zwischen Injektion der Substanz und den Spätaufnahmen mindestens 2 Stunden Zeit zur freien Verwendung haben.